Vorstellung des gleichnamigen AttacBasistextes
Kreisvolkshochschule Uffenstr. 1 26506 Norden
Die gesetzlichen Sozialversicherungen stehen unter Druck. Die schwarz-rosa Koalition scheint fest entschlossen, sie noch weiter zu demontieren, als ihre Vorgängerinnen das schon getan haben. Statt einer „Aktivrente“ mit steuerfreiem Zuverdienst, die kaum jemandem nützt, wäre es notwednig, allen Menschen im Alter ein würdiges Leben zu ermöglichen.
Denn es gäbe einfache Wege, wie die tatsächlich vorhandenen Finanzierungsprobleme gelöst werden könnten: Schon seit seinem Bestehen hat Attac Deutschland gefordert, alle Einkommen in die Beitragspflicht für die Sozialsysteme einzubeziehen und diese nicht, wie bisher, auf die unteren und mittleren Gehalts- und Lohnempfänger*innen zu beschränken. Eine solidarische Bürgerversicherung wäre auf diese Weise möglich, in der sich die Lasten auf alle Menschen und alle Einkommen verteilen und in der alle soziale Sicherheit genießen.
Einige unserer Nachbarstaaten machen es vor, nicht zuletzt die Niederlande: Eine solidarische Rente, die Altersarmut verhindert, ist möglich und bezahlbar.