"Digitalisierung? Grundeinkommen!" ist ein umfassendes Projekt, mit dem Aktivist*innen aus verschiedenen Grundeinkommenszusammenhängen sich für eine menschendienliche Digitalisierung und ein emanzipatorisches Grundeinkommen einsetzen. In diesem Zusammenhang gibt es das "Frankfurter Manifest", die Veranstaltungsreihe "Digibgetournee2019" und das Buch "Digitalisierung? Grundeinkommen!". Dieses habe ich am 2. November 2019 auf der linken Literaturmesse in Nürnberg vorgestellt.

Der Youtube-Infuencer Rezo hat gerade gezeigt, wie digitale "Öffentlichkeit" funktionieren und was sie bewirken kann. Auch wenn politisch links stehende Menschen sich in dem Fall darüber freuen konnten, ist keineswegs sicher, dass dies in der Regel so ist. Digitale Medien beeinflussen die Meinungsbildung der meisten Menschen heute massiv und oft dauerhaft. Beitrag aus ila Nr. 426, Juni 2019

Eine beliebte Kritik an deutscher Industrie und Gewerkschaften ist, mit der Konzentration auf die „Ingenieurwissenschaften“ verpassten sie den Kern der technologischen wie der ökonomischen Entwicklung. Sie verstünden Digitalisierung immer noch im wesentlichen als „Arbeit 4.0“, d. h. als Automatisierung, und übersähen damit, dass die „Wertschöpfung“ heute auf Plattformen stattfinde.  Attac-Rundbrief 1/2019

Öffentliche Veranstaltungen

Dienstag, 19. November, 19.00 Uhr Erfurt, Vortrag "Bedingungsloses Grundeinkommen als Alternative zu Hartz IV"

Samstag, 23. November, 11.00 Uhr Bremen, Podium "Digitalisierung? Grundeinkommen!"